26. Juni: Internationaler Tag zur Solidarität mit dem Kampf der Arbeiter*innen von VIO.ME.

Der Kampf der Arbeiter*innen von VIO.ME hat eine lange Geschichte aber zur gleichen Zeit ist er ein Kampf der aus der Zukunft kommt.
Es ist die Geschichte einer Fabrik aufgegeben von den Arbeitgebern, vergessen durch Regierung und ignoriert durch die bürokratischen Gewerkschaften. Es ist die Geschichte einer Fabrik, wo, wie in vielen anderen Orten auch, die Arbeiter*innen im Kontext dieses Desasters, was die Herrschenden als wirtschaftliche Umstrukturierung und wir globale kapitalistische Krise und Zusammenbruch nennen, arbeitslos wurden. Es ist eine Geschichte der Verwüstung und Zerstörung, wie so viele andere Geschichten um uns herum.

 Aber vor allem ist es eine Geschichte von einem Teil der Arbeiter*innenklasse der sich weigert aufzugeben. Es ist die Geschichte der Selbstbestimmung der Arbeiter*innen mit direkter Demokratie basierend auf einer klassenbewussten Basisgewerkschaft, wo kollektives Interesse und die Vollversammlung die Prinzipien der Organisierung sind. Es ist die Geschichte der Übernahme und Selbstverwaltung der VIO.ME Fabrik, wo der Bedarf für eine menschenwürdige Arbeit und Lebensunterhalt sich über alles andere erhebt. Es ist die Geschichte einer Kampfgemeinschaft wo zu alltäglichen Problemen kollektive Lösungen gesucht werden. Es ist eine Geschichte von Kreativität.
Aus diesem Grund hat der Kampf der Arbeiter*innen von VIO.ME die Solidarität von Tausenden von Menschen erweckt, von Arbeiter*innen und Erwerbslosen in jeder Ecke des Globus. Aus diesem wichtigen Grund, wurden allein nur im letzten Jahr, von Melbourne nach Tokyo und von Washington nach Berlin, Dutzende von Veranstaltungen zur Unterstützung dieses Kampfes organisiert. Aus diesem wichtigen Grund haben Gewerkschaften, Kollektive, soziale Räume und Initiativen in jeder kleinen und großen griechischen Stadt, ihre Solidarität täglich und in jeder nur möglichen Weise ausgedrückt. Dies ist auch der Grund warum die Herrschenden, der Staat und die Arbeitgeber vor den Arbeiter*innen von VIO.ME Angst haben und sich in jeder Hinsicht gegen ihren Kampf stellen.

Heute, vier Monate nach der Wiedereröffnung der Fabrik von VIO.ME  von den Arbeiter*innen selbst, unter vollständiger Selbstverwaltung und Arbeiter*innenkontrolle, versuchen der Staat und die Regierung weiterhin Hindernisse zu platzieren und den uneingeschränkten Betrieb der Fabrik zu blockieren. Vier Monate später, versucht die Regierung den Kampf finanziell zu erwürgen, indem sie bis zum heutigen Tag den Arbeiter*innen, unbezahlt schon für zwei Jahre, das außergewöhnliche Arbeitslosengeld verwehrt, dass in vielen anderen Fällen eingeräumt wird. Aber die Arbeiter*innen und ihre Gewerkschaft werden nicht Einlenken gegenüber der finanziellen Erpressung.
Wir appellieren an jeden arbeitenden Menschen, der den Angriff der besitzenden Klasse auf unsere Leben und unsere Mittel zur Bestreitung des Lebensunterhalts wahrnimmt, an jede Erwerbslose, die in Selbstorganisierung der Produktionsmittel einen Weg aus der Misere und Armut sieht, an jede Gewerkschaft, jedes Kollektiv und sozialen Raum der Bewegung, dem Kampf der Arbeiter*innen von VIO.ME beizustehen.

Am Mittwoch den 26. Juni rufen die Arbeiter*innen der VIO.ME zu einen internationalen Tag der Solidarität auf. Sie verteilen ihre Produkte unter Arbeiter*innenkontrolle in einer zentralen Veranstaltung in Thessaloniki

Und sie fordern die ganze Gesellschaft ihnen beizustehen indem sie Solidaritätsveranstaltungen in Griechenland und über die Grenzen hinaus organisieren.

Wir fordern den uneingeschränkten Betrieb der VIO.ME Fabrik unter Selbstverwaltung und voller Arbeiter*innenkontrolle.

Wir fordern die sofortige Legalisierung dieses Betriebes.

Produktion in den Händen der Produzent*innen und Fabriken in den Händen der Arbeiter*innen!

Selbstverwaltung und direkte Demokratie!
Von den besetzten Gebäuden des griechischen öffentlich-rechtlichen Fernsehsenders und den streikenden Arbeiter*innen in ganz Griechenland, dem heroischen Aufstand unserer Schwestern und Brüder, Arbeiter*innen und Erwerbslose in der Türkei, sind wir Teil einer Bewegung, die danach strebt unsere Leben in unsere eigenen Hände zu nehmen. Gemeinsam werden wir gewinnen!

Verteilt von: FAU-IAA Koblenz und Umgebung und ASiK

antimilitaristische Fahrradtour

MILITÄR AUF DEM VORMARSCH FAHRRADTOUR am 29.06.2013 während des Aktionsmonats zur Militarisierung der Gesellschaft

Bei der antimilitaristischen Fahrradtour werden wir einige Orte der Militärgeschichte in Koblenz besuchen. Diese kostenlose Stadtrundfahrt richtet den Blick nicht nur auf den Ursprung der Besiedlung als römisches Kastell, sondern auch auf das kurfürstliche Mittelalter, die Ballei des Deutschen Ordens und die preußisch-französischen Kriege. Auch der aktuelle Bundeswehrstandort und seine Einbindung in Auslandseinsätze und Aufstandsbekämpfung wird ein Thema sein. Datum: Sa., 22.06.13 und 29.06.2013 Start: jeweils 14:30 Uhr (ca. 2 h) Treffpunkt. Herz-Jesu-Kirche/Löhrrondell

Am 22.06.2013 muss leider die Fahrradtour ausfallen. Am 29.06.2013 wird sie aber auf jeden Fall stattfinden.

Veranstalter/innen: FAU-IAA Koblenz (http://faukoblenz.blogsport.de), ASiK (http://asik.blogsport.de)

LiKü im Mai

likü mai

Koblenz: 1. Mai 2013



mehr Infos hier

Koblenz: 25.04.2013 Veranstaltung zu Miethäuser Syndikat

19 Uhr im Apparat

mhs

LiKü im April

likü april

jung und billig?! Gegen Ausbeutung im Minijob

jub

LiKü im März

likü m

Solidarität mit kriminalisierten AntifaschistInnen von Remagen

mehr Infos hier

anarchistischer Lesestoff

19.-21. April in Mannheim: 2. anarchistische Buchmesse

bmm

mehr Infos hier und das Programm